Gesetze der drei Reiche und Katharias

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Gesetze der drei Reiche und Katharias

Beitrag  Frej am Mo Jul 27, 2015 12:09 pm

3 Königreiche und eine unabhängige, vier Gesetzbücher und 4 Verfahren wie mit den Straftätern verhandelt wird. Viele werden vielleicht nie mit den Gesetzen der drei Reiche in Konflikt kommen, aber andere sehen es gerade nur so als Herausforderung jedes Gesetz zu brechen. Für jene die letzteres bevorzugen werden oft Steckbriefe von den Königshäusern persönlich ausgehängt um die Kriminellen zu fangen. Das hier beschriebene ist zudem das Gesetz wie es laut den Grundlagen der Rechtsbücher auszuführen ist. Grundsätzlich kann es in der Realität (Inplay) zu Abweichungen kommen. Die Strafen der Länder können hierbei von einer einfachen Geldstrafe, Versklavung (Ausnahme Letuthiel), Abschlagen einer Gliedmaße, Vogelfreiheit oder gar dem Tod reichen.
Vorweg noch: Der König jeden Reiches steht über dem Gesetz und ist unantastbar. Er kann jedes Gesetz ändern oder es kurzfristig außer Kraft setzen, wenn es ihm beliebt. Dies gilt allerdings nicht für die restlichen Familienmitglieder.



Tudranok - Das Reich der Menschen im Norden Helodrias


Allgemein werden hier taten wie Diebstahl, Mord, Folterung, Betrug, Sachbeschädigung, Wilderei und Schändung geahndet. Je nach Härte des Verbrechens wird hier ein Rat von 12 Personen berufen, die das Urteil verhängen. Hierbei sind hochrangige Vertreter der Gesellschaft zu gegen, meist Fürsten und in seltenen Fällen der König. Die Zusammensetzung des Rates variiert von Fall zu Fall.
Dem Täter wird kein Verteidiger zugesprochen und auch dem Ankläger nicht. Ziel hierbei ist es nicht die Schuld darzulegen, sondern lediglich den Rat von der Schuld/Unschuld zu überzeugen. Das darlegen von Fakten kann oft hilfreich sein, aber die Mitglieder des Rates können auch voreingenommen in den Saal der Gerechtigkeit treten und um ein Urteil zu erlangen müssen mindesten 9 der Ratsmitglieder zustimmen.
Allerdings kann man auch einer Verhandlung oder dem Urteil entgehen indem man den Weg des Blutes wählt. Dies heißt ein Champion des Fürsten oder gar des Königs tritt gegen den Angeklagten oder eine vom Angeklagten gewählte Person an. Daraufhin folgt in einer Arena, die jeder großen Stadt steht, ein Duell auf Leben und Tod, gewinnt der Angeklagte wird er freigesprochen von allen Vergehen. Verliert er, ist er entweder schon tot oder das Urteil wird gesetzeskonform verhängt.

Grundsätzlich ist im Norden der Sklavenhandel erlaubt. D. h. aber nicht, dass normale Bürger in die Sklaverei geschickt werden dürfen, dies ist nämlich verboten und wird geahndet, auch die Anstiftung hierzu. Lediglich Wesen die als Kriegsbeute gelten dürfen in die Sklaverei verkauft werden. Da der Norden als sehr kriegerisch gilt, findet man in jeder großen Stadt wie etwa Rudra oder Poquer einen Sklavenmarkt.
Im Norden erkennt man Sklaven durch einen sogenannten Sklavenring, der um den Hals desjenigen befestigt wurde. Ein Sklavenring ist ein magisches Schmuckstück, was einen Sklaven seinem Meister gegenüber zu gehorsam verpflichtet. Ein Grund, warum Tudranok noch nie einen Sklavenaufstand in ihrer Geschichte verzeichnet hat.
Abschließend noch: Sklaven gelten im Norden als Wesen mit geringen Privilegien. Sprich das foltern oder töten eines Sklaven ist verboten. Züchtigung, insofern es nicht zur Entstellung der Person führt, sind gestattet.
Außerdem sind Kinder von Sklaven ebenso Sklaven. Der einzige Weg aus der Sklaverei führt über die Herren, die das Halsband abnehmen.



Letuthiel - Die Lande der Elfen im Zentrum Helodrias


Hier wird ein Justizsystem verfolgt, dass dem uns bekannt sehr ähnelt. Es ist ein Richter, Geschworene und Verteidiger zu gegen. Hierbei muss die Schuld der Person bewiesen werden und alle mit Ausnahme der Verteidiger und des Schuldigen müssen den Gerichtssaal unvoreingenommen betreten. Die Richter werden in Letuthiel von dem König persönlich ernannt und müssen zuvor eine entsprechende Ausbildung abgelegt haben um überhaupt die Möglichkeit zu haben als solcher zu dienen. Die Geschworenen, die schlussendlich das Urteil sprechen werden, sind zudem alle Angehörige unterschiedlicher Rasse (abgesehen von Menschen, Untoten, Albae und Drachen) und sie müssen einstimmig ein Urteil abgeben. So kann es sein, dass die 7 Geschworene mehrere Stunden miteinander verhandeln.
Grundsätzlich sind im Reich der Elfen Mord, Diebstahl, Bestechung, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Betrug, Wilderei und Folterung verboten.

In diesem Reich ist Sklavenhandel ausdrücklich verboten und Sklaven, die hierher kommen gelten automatisch als frei. Kein Wunder also, dass viele Sklaven sich in dieses Reich flüchten.



Tnu'kurak - Die Feuerlande des Südens und Herrschaftsgebiet der Zwerge


Im Süden regiert vor allem das Gold, besitzt du genug davon kannst du dir alles erlauben. Dies wird nicht nur gemunkelt, sondern ist auch in den Gesetzbüchern festgelegt. Für 100 Goldmünzen ist es erlaubt einen Mord durchzuführen und zu legalisieren. Für viele eine unleistbare Summe. Im Vergleich ein menschlicher Bauer verdient in seinem ganzen Leben rund 50 Goldmünzen.
Grundsätzlich sind allerdings Mord (100 Goldmünzen), Diebstahl* von einer Person(120 Goldmünzen), Folter (70 Goldmünzen), Betrug (50 Goldmünzen), Untersagung des Freikaufens (30 Goldmünzen), Sachbeschädigung (40 Gold), Wilderei (40 Gold) und Folterung (40 Goldmünzen) verboten.
Kann man sich nicht freikaufen, so tritt das Justizgesetz in Kraft. Hierbei tritt man vor 3 einflussreiche Personen, sprich Personen, die mehr als 300 Goldmünzen Einkommen im Jahr haben. Diese drei Personen müssen dann von der Unschuld der Person überzeugt werden, ansonsten wird die Person gebührend bestraft.

Im Süden ist der Sklavenhandel erlaubt. Die meisten Personen werden hier zu Sklaven durch Schulden. Denn oft brauchen die Personen hier Geld, da die Preise für vieles sehr hoch angelegt werden und der eigene Lohn selten reicht. Der Preis für seine eigene Versklavung für Gold liegt hier bei 3 Goldmünzen, hinzu kommt, dass alle weiteren Schulden auf den zukünftigen Herrn übertragen werden. Es verwundert also nicht, dass die reichsten Leute des Südens auch meist die Sklavenhändler sind.
Im Bezug auf Sklaven ist im Süden noch wichtig, dass sie als entmündig gelten. Sie haben kein Recht auf irgendetwas - nicht einmal auf ihr eigenes Leben. Sozusagen ist ein versklavter Mann oder eine versklavte Frau ihren Herren komplett ausgeliefert. Ob dieser ihn nun tötet oder foltert, interessiert keinen. Das Zeichen für Sklaven ist im Süden ein Brandmal, welches von Sklavenhändler zu Sklavenhändler unterschiedlich ist. Sie beinhalten aber alle eine Hand.
Ist das Symbol durch einen weiteren Schnitt getrennt, hat man einen ehemaligen Sklaven vor sich. Dies wird nur mit einem  Dies ist ein Phänomen, welches es nur im Süden gibt: Mit einer Summe von 3 Gold kann sich ein jeder wieder freikaufen. Ein Umstand, den es so im Norden nicht gibt.
Wie auch im Norden gilt hier: Sind die Eltern Sklaven sind es auch die Kinder.

*Im Süden gilt das Gesetz des Schlosses. Alles, was hinter Schloss und Riegel ist oder bewacht wird, darf nicht entwendet werden. Eine Tür, die jedoch nicht abgeschlossen wurde, dient nicht als Schutz vor Diebstahl.



Katharia - Die Insel der Magie und das Reich der Antare und Wächter


Hier herrscht ein einfaches System: Von einem hohen Antar werden die Gedanken des Schuldigen gelesen, hat er es getan, wird er entsprechend bestraft, wenn nicht wird er frei gelassen und der Kläger wird zu einem Strafdienst für die Gesellschaft gezwungen. Die Wächter und Antare lehnen zudem die Todesstrafe ab. Meistens wird die Person von der Insel verbannt.
Verboten hier ist Mord, Diebstahl, Geldhehlerei, Folter, Betrug, Schändung, Wilderei, Abholzung der Wälder, Brandschatzung und Sachbeschädigung.

Sklavenhandel oder Entmündigung sind für die Wesen auf dieser Insel ein Tabu. Sklavenhändler werden hier gejagt und dazu gezwungen ans Festland zu schwimmen. Auch hier gelten Sklaven als frei, sobald sie die Insel betreten.
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