Die Zunftgesetze

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Die Zunftgesetze

Beitrag  Hel am Di Aug 11, 2015 2:43 am

Die Zunftgesetze gelten für nahezu jedes Handwerk und sind rassenübergreifend. Nur selten sind die Schwierigkeiten zwischen zwei Rassen so schwer, dass dieses Gesetz keine Beachtung findet. Lediglich auf Katharia finden die Gilden keinen Anklang, weshalb dieser Raum als rechtslos gilt. Sonst hängen Abhandlungen von diesem Gesetz auch in nahezu jeder größeren Arbeitsstätte aus. Geklärt werden unter anderen:

Die Ausbildung

Ein Lehrling hat sich an einem anderen Ort an einem ihm und seiner Familie fremden Zunftausübenden zu wenden. Ein jeder Meister, der ein Unternehmen führt muss bereit sein mindestens einen Lehrling für zwei Jahre anzunehmen, ihn einzulehren und während der Zeit Obdach und Nahrung zu bieten.
Die maximale Zeit der Lehre ist im übrigen nicht geklärt, ein jedem Meister ist es selbst überlassen wann er seinen Lehrling den Gesellenbrief übergibt. Allerdings ist es dem Lehrling möglich jeder Zeit 3 Prüfungen einzufordern um sein Talent zu beweisen und dadurch den Brief zu erhalten.

Die Arbeitsstätte
Die Arbeitsstätte hat an sich sicher zu sein und muss der entsprechenden Gilde gemeldet werden. Ein jeder Meister, der ohne den Segen der Gilde ein Geschäft eröffnet verliert jedes Recht den Beruf auszuführen und wird ausgestoßen.

Fahrende Gesellen
Viele Gesellen, die ihre Lehre überstanden haben, wollen noch weiter reisen um ihr Glück entweder in einer großen Stadt zu versuchen oder um sich neues Wissen anzueignen. Einen fahrenden Gesellen der eigenen Zunft ist für mindestens einen Tag Unterschlupf zu geben, sowie dass man sie mit Brot, Wasser und Arbeit zu versorgen hat.
Hat der Gewerbetreibende keine Möglichkeit einen fahrenden Gesellen zu versorgen, so ist er an die nächste Zunftniederlassung zu verweisen. Sollte der fahrende Geselle Zweifel haben und sich bei der Gilde beschweren, muss der Meister dies vor einem Vertreter der Gilde glaubhaft machen.

Meister
Meister kann ein jeder Geselle werden, der seit mindestens einem Jahrzehnt seiner Arbeit nachgeht. Dieser hat sich dann in einer Zunft zu melden und dort wird dann neben seinem Wissen auch seine Handwerkskunst geprüft. Wer durchfällt kann in 3 Jahren noch zur Prüfung antreten.

Sitze der Zunft
In einer Zunft dürfen nur Männer und Frauen arbeiten, die seit mindestens ihrem halben Leben ihrem Beruf nachgehen. Sie betreiben in nahezu jeder größeren Stadt ein Zunftgebäude, an welche sich ein jeder Geselle wenden kann. Dort werden ihm alle Arbeitsmöglichkeiten in dem zuständigen Gebiet aufgezeigt und dort kann auch die Meisterprüfung abgelegt werden.
Ein Meister mit einem bestehenden Gewerbe muss 10% seines Gewinnes mindestens einmal im Jahr an die Zunft abtreten. Dies wird während den Inspektionen gemacht, die ebenfalls jährlich von einem Zunftmitglied im Betrieb durchgeführt wird.

Zunftpflichtig
Sind in der Regel alle Berufe, die mit dem legalen Handel oder dem produzieren/weiterverarbeiten zu tun haben. Dabei macht es keinen Unterschied, ob man nun Erz schürft, oder daraus etwas schmiedet.
Die wohl bekanntesten Berufsgruppen, welche nicht Zunftpflichtig sind, sind wohl lediglich die Bauern und der Adel.

Ausgestossene
Wer die Regeln nicht einhält wird der Gilde enthoben und hat seine Werkstatt zu verkaufen. Wer dies nicht tut, der wird geächtet und einem jeden Mitglied aller Zünften wird verboten Handel mit dem Ausgestoßenen zu betreiben, auf dass der Ausgestoßene wirtschaftlich ruiniert wird.
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