Bündnisse und Feindschaften

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Bündnisse und Feindschaften

Beitrag  Hel am Sa Mai 16, 2015 9:32 pm

Wer sich schon immer gefragt hat, woher die  gegenseitige Aversionen einiger Rassen kommen, der soll hiermit aufgeklärt werden. Bei vielen Erbfeindschaften sind die Ursprünge allerdings verloren gegangen. Gerade der Klerus bietet hier aber Aufklärung, da die Schützlinge in der Vergangenheit gerne Partei für ihren Schöpfer ergriffen haben und sobald es dort zu Anfeindungen kam, töteten sich nicht selten die Wesen von Helodrias untereinander.

Als erstes möge man sich das Bündnis zwischen Menschen und Drachen ansehen. Die beiden Götterbrüder lagen zwar schon immer im Wettstreit, doch verlief dieser immer nach sportlichen Regeln. Zudem dass die Drachen als Wesen von Herodin sich schon früh als Ausgleich und die Gerechtigkeit gesehen haben.
In der Anfangszeit der Schöpfung waren unter anderem die Drachen und die Elfen, die ersten Wesen, die fertig wurden und auf den Planeten entlassen wurden. Doch als Beatrix sah was für anpassungsfähige Monstren Kelthor geschaffen hatte und sie verstand, wie fruchtbar diese Primitivlinge wurden, hatte sie Angst um ihr eigenes Volk. Sie glaubte die Menschen könnten die Pracht der Elfen missverstehen ihre makellosen Gesichter mit ihren Keulen zertrümmern. So sprach sie zu ihrem Volk und verlangte die Ausrottung der Menschheit. Ein Krieg den die Menschen nur dank den gerechten Drachen gewinnen konnten, da diese den Präventivkrieg nicht gutheißen konnten.
Obwohl sowohl Kelthor, als auch Herodin der Göttin verzeihen konnten verhärteten sich die Fronten. Vor allem da die beiden mächtigsten Götter ihren Kindern die Vorsicht vor dem Übereifer der Prächtigen einimpften.

Die Feindschaft zwischen Elfen und Albae ist schnell erklärt. Adeu erstach Beatrix während des Götterkrieges. Während die Albae einen Unfall zu erklären versuchten und es umso wichtiger fanden die Bruderbande zu schmieden fingen die Elfen an die Albae zu hassen. Darauf entflammte ein heftiger Krieg, denn die Albae verloren. Kurz vor der Ausrottung verstreute sich das Volk der Albae. Die meisten Völker stehen ihnen wegen ihrer Verwandtschaft zu den Elfen und wegen der Heimtücke, die man Adeu nachsagte allerdings kritisch gegenüber, weshalb diese Rasse selbst heute noch oft verfolgt wird.

Die Sidari und die Phönixe sind das wohl gegensätzlichste Paar auf ganz Helodrias. Die prächtigen Sidari sollen die Phönixe beim Spielen in den Lüften kennengelernt haben. Zudem dass Assmadir alle Götter duldete. Auch der überheblichen Sidari war somit kein Feind und die beiden Götter ließen die Freundschaft zu.

Lokis Dethari und die Zwerge Tungdils sind zwar Freunde, doch wurde dieses Band aus einer List Lokis geboren. Ursprünglich hat Loki eine Wette gegen Tungdil gewonnen, was sein Volk für ein Jahrhundert in die Sklaverei zwang. Doch Loki war clever. Anstatt die Zwerge auszubeuten verlangte er von seinem Volk, dass sie den Zwergen ihre Schuld entlassen und einen nahen Platz zum Leben schenken sollten. Daraus entstand eine so innige Freundschaft, dass Tungdil vor lauter Rührung dem Volk Lokis etwas zurückgeben wollte. So wurden die Dethari eben so resistent gegen die Hitze, wie sein eigenes Volk. Doch das war Tungdil nicht genug. Er schlug auch noch heiße Lava nahe zu den Dethari, damit kaum ein anderes Volk in ihre Nähe konnte um dem Volk des verhassten Lokis zu schaden.

Dies war auch bitter Nötig. Denn Sidari sah mit Neid wie sich die Zwerge mit den Dethari verstanden. Mehr noch: er sah eine Gefahr für sein geliebtes Volk. So ließ Sidari einige Auserwählte eine hohe Familie der Phönixe mit Speeren der Dethari angreifen. Der demütige Gott Assmadir weinte noch bitter um den Verlust, während Sidari im Namen der Phönixe und der Sidari den Zwergen und Dethari den Krieg erklärte.

Die Wächter und die Antaren fanden in den großen Wäldern zusammen. Masmu und Monsorikus waren beides Götter, die nichts miteinander zu tun hatten, doch selbst Masmus einfacher Verstand hatte die Gemeinsamkeiten der tierisch geprägten Völker erkannt. So hat er Monsorikus eine ewige Freundschaft zwischen den Schöpfungen anvertraut, was dieser nur zu gerne annahm.

Der Hass gegen die Untoten ist gewaltig. Zwar hieß es in der Schöpfungsgeschichte, dass die Götter sich ihre Favoriten heraussuchten, die ein weiteres Leben verdienten, doch ging vieles schief. Eine ominöse mystische Macht nutzte dieses Schlupfloch um Vergewaltiger, Mörder und Banditen zurück zu holen. Zwar waren sich die Götter nie einig, wie das passieren konnte und auch Hel fand nie eine Lösung, doch wurde etwas ähnliches in den Völkern schnell gefunden. Sollte jemand den Willen der Götter weitertragen, so sollen sie bitte diesen einen beschützen! Die Völker an sich würden ein jedes untote Herz, dass sich weigerte zu schlagen, obwohl sein Träger durch die Nacht schritt, töten.

Alle Völker? Nicht ganz! Die Albae verstanden die Untoten ebenfalls als missverstandene Völker. Zwar gingen sich Adeu und Hel meist aus dem Weg, doch durch das Schicksal als Verfolgte gebunden unterstützten sich die beiden Rassen so gut es ging. Das geht sogar so weit, dass im heutigen Buch des Adeu ein Loblied auf Hel und umgekehrt vorkommt.
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