Geistlichen Recken

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Geistlichen Recken

Beitrag  Hel am So Mai 17, 2015 1:24 am

Allgemeine Informationen

Die geistlichen Recken sind eine Organisation, die sich vor etwa tausend Jahre gebildet hat. Ursprünglich waren es Priester, die in all den toten Göttern und einer Überforderung Kelthors eine Gefahr sahen, dass der Weltenwolf ihn überwältigen könnte. So wollten diese Priester den Göttern nahe kommen um im Kampf eine vereinte Front für den Gott dieser Welt zu schaffen. Heraus kamen die geistlichen Recken. Inzwischen hat sich der Verbund von Priestern zu einer Armee organisiert, die einer der wichtigsten Mächte in ganz Helodrias stellt.
Ein jedes Mitglied sieht sich in der Position, nach seinem Tod mit seiner Seele in den Kriegerstrakt von Hels Hallen ziehen zu dürfen. Dort soll Kelthor die mächtigsten Geister vor dem Einfluss der Monde schützen, damit sie ihm eines Tages beistehen können.

Von der Ideologie mal abgesehen untersteht ein Jeder Krieger lediglich den Hohepriestern von Kelthor. Eine jede andere Autorität wird nur so weit anerkannt, dass man keinen Krieg anfangen muss um die Rasse zu erinnern, wer denn nun der einzig noch lebende Gott wäre. So sind die Recken eine militärisch kaum zur schlagenden Macht, die sich über ganz Helodrias verbreitet haben. Mit Armeen und eigenen Festungen sind die Krieger, welche einer jeden Rasse entstammen, in nahezu jedem Hoheitsgebiet zu finden. Lediglich Albae und den Untoten werden von dem Orden ausgegrenzt. Immerhin war Adeu ein Feigling, der seine Schuld trotz Geschwistermordes nicht einsah. Und warum die Rasse der Hel nicht aufgenommen wird? Nunja, die geistlichen Recken bekämpfen eine jede Magie, die den Göttern zuwider ist und dazu gehören auch die Untoten, die durch das Manko des Weltenwolfes auferstehen. Nicht auszudenken was anders passieren würde.

Erkennungsmerkmale

Die geistlichen Recken tragen allesamt blaue Uniformen, auf welchem eine weiße Sonne abgebildet wurde. Dieses Symbol erinnert die Recken an Kelthors großen Sieg über den Weltenwolf. Zudem sind sie alle meist schwer bewaffnet und tragen vor allem Lanzen, Hellebarden und Schwerter bei sich. Aber auch große Regimenter mit Bögen oder Baumeister für Belagerungswaffen sind unter ihnen oft zu finden. Neben den Uniformen sind die meisten Recken auch mit offenen Metallrüstungen gepanzert, welche in der Sonne silbrig glänzen. Auch ihren lilanen Umhang mit einer Axt auf dem Rücken sind ein klares Zeichen für die geistlichen Recken.

Ideologie

„Gerechtigkeit durch Macht, Macht durch Stärke“, so wurde es von den Äbten und den Hohepriestern verlangt und so kam es auch. Die Recken sehen sich in der Tradition des Krieges und fegen alles hinweg, was ihren Gott beleidigt. So zumindest die Theorie.
In Wahrheit sind die Recken ein militärisch hochgradig gedrillter Haufen von Elitesoldaten, die oftmals in Verbänden, aber auch alleine ausgesandt werden. In Namen ihres Gottes ist ihnen nichts heilig und so sollen die Recken sogar die wahnsinnig gewordenen Dson Adeu erfolgreich besiegt haben. Also fast, immerhin konnte man die Wahnsinnigen bis zu ihrer Stadt zurückdrängen.

Rangordnung und Anführer

An der Spitze stehen die 11 Äbte, die mit ihren Weisungen die gesamte Armee kontrollieren. Aber auch die Hohepriester sind eine wichtige Autorität für die Recken. Sonst sind sie intern Streng militärisch geordnet. Von den 5 Generälen bis hin zum einfachen Rekrut hat hier ein jeder seinen Platz und seine Funktion.

Entstehung

Vor etwa 1.000 Jahren waren die Zeiten noch finster... zumindest für die Äbte. Sie waren zwar die einflussreichste kulturellen Schlüsselpersonen, doch hatten so viel militärischen Einfluss wie ein Weichkäse. Doch dies sollte sich ändern. So bekam der Abt Antonio Antalerra im Traum eine Vision von Kelthor selbst. Er bräuchte ein mächtiges Herr der Wesenheiten, wenn man im Kampf gegen die neue Bedrohung bestehen wollte. Geträumt, getan.
Antonio und die anderen Äbte riefen die Recken zusammen, anfangs noch aus den Soldatenbeständen der Reiche waren ein Großteil der Schlagkraft durch die Menschen im Norden gestellt worden. Doch über die Jahre und mit genug Einfluss wurden aus den Patrioten wahre Gläubige, die sich in vielen Schlachten für Kelthor bewiesen hatten. So erschlug man fast regelmäßig bösartige Anhänger von den Nahetoten, dem Weltenwolf oder anderes Gewürm. Festungen wurden errichtet, Stahl poliert und über ein Jahrtausend bildete sich eine militärische Macht, die so manch ein Reich erzittern lässt. So soll Abt Marduk Sessio in der letzten Sitzung der Äbte sehr zufrieden geäußert haben. „Selbst wenn wir unser Herr in Dreierreihen nebeneinander stehen lassen, hintereinander gestellt reicht ihre Zahl von den weißen Herolden bis nach Jerabeb und noch weiter.“ Und dies ist vielleicht keine Übertreibung. Lediglich der schwere Zugang und die guten Verstecke des Bösen sollen sie vor der Macht Kelthors retten. Oder haben die Kar Ashir noch ein Ass im Ärmel?

Die Recken und das Gesetz

Die geistlichen Recken sind die stärkste militärische Macht in ganz Helodrias und haben durch ihre Aufgabe eine Sonderstellung in den Reichen. Sie stehen über den Gesetzen der einzelnen Ländern, werden aber dennoch von eigenen Reglements bestimmt. So ist es den Recken verboten zu stehlen, morden oder zu zerstören, so lange es nicht ihrer Sache dient.
Doch um den Reichen Tribut zu zollen ist es den Recken wichtig, sich an den Reichen zu orientieren. So werden in den Verhandlungen, in welchen ein Richter und zwei Schöffel, die aus dem Vorgesetzten und einem Priester bestehen, anwesend sind, auch oftmals der jeweilige Kläger und ein Staatsvertreter eingeladen. Diese können dann die Anklage leiten, sollten sie verzichten wird ein Vertreter, aus der diplomatischen Abteilung gerufen, um die Anklage zu leiten.

Insgesamt gelten die Recken zwar als ehrenhaft, doch wird immer mal wieder davon berichtet, dass gerade kleinere Vergehen wie Mundraub oder leichte Körperverletzungen nicht geahndet wurden. Gerade wenn keine einflussreiche Persönlichkeit aus dem Reich zu tragen kommt, fällt die Strafe gerade beim Zerstören von Eigentum sehr milde aus.

Es ist außerdem einem jeden Recken verboten sich Sklaven zu halten, oder seinem Körper jemand anderem als den Göttern zu versprechen. So ist ein jeder Recke, der fälschlicherweise Gefangen genommen wurde, genau so frei zu lassen, wie mögliche Anwärter, für welche sich die Recken interessieren. Oftmals einigen sich die Recken allerdings auf einen gewissen Geldbetrag, um keinen Streit mit dem Sklavenbesitzer zu bekommen.
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