Einhörner

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Einhörner

Beitrag  Hel am Fr Jul 28, 2017 3:10 pm

Pferde die von dem Parasiten Kiznar befallen werden, teilen das grässliche Schicksal des da sein als Einhorn.

Doch zu Anfang: Kiznar? Dies ist sehr seltener Parasit, der sich aus dem Generationswechsel mit dem so Kizne bildet. Der Kizne ist eine Raupenartiges Wesen mit gelber Färbung, es kann wegen seinem geringen Stoffwechsel sich zwar nur sehr langsam fortbewegen. Dafür scheint die Raupe gegen so ziemlich jede Witterung gewappnet zu sein, weshalb sie überall vorkommen kann. Nach der Paarung klettert die Kizne auf Gräser und legt Eier.
Die Kinder der Kizne sind die Kiznar. Die Eier entwickeln sich im Wirtskörper. Bei Kühen oder anderen Grasfressern stirbt der Parasit allerdings schnell wieder. Nur in einem Pferdekörper wachsen die Fingernagel großen Wesen heran. Sie Fressen sich durch das Fleisch des Pferdes bis hin zum Kopf, wo sie auch das Gehirn angreifen. Die Exkremente der Kiznar verhärten sich unterdessen und bilden mit der Zeit eine Masse die sich aus dem Schädel des Opfers drückt. Ein Infiziertes Pferd kann so noch über Jahre überleben. An dem Horn kann man sehr gut die ungefähre Zeit seit der Infizierung abschätzen.
Wenn das Tier verendet ist und der Körper abkühlt werden die Kiznar Geschlechtsreif und legen ihre Eier in den Leib der Tiere ab. Hieraus entwachsen wieder Kizne.

Aufgrund von verschiedenen Verabschiedungen der Reiche und auf Katharia sind die Einhörner inzwischen gut eingedämmt. Nur hin und wieder breichtet man sich von vereinzelten infizierten Tieren. Soldaten, andere bewaffnete Staatsdiener und Pferdezüchter sind in der Regel dazu verpflichtet die Tiere sofort zu töten und ihre Leichname zu verbrennen.

Grund hierfür ist, dass bis vor wenigen Jahrhunderten noch eine große Epedemie um sich geschlagen hat. Die Infizierten Pferde sind höchst Aggressiv und das sich aus dem Schädel drückende Horn ist eine steinharte Waffe. Meist Schrubbern sie sich aber auch den Körper wund wodurch sie große Fellfetzen verlieren und nicht selten mal Muskelstränge offen liegen. Der Anblick ist eben so verstörend wie die Wut mit der sie alles, was ihnen zu nahe kommt nieder Trampeln oder aufspießen.
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