Heilige Schriften: Das Buch der Garde Kelthors

Nach unten

Heilige Schriften: Das Buch der Garde Kelthors

Beitrag  Hel am So Feb 04, 2018 1:08 am

Durch Asrix Dienste wurden viele Bücher geschrieben, welche die Göttersage nacherzählten. Die Reiche haben häufig einzigartige Schriften mit anderen Perspektiven und Deutungen. Doch gibt es auch Schriften welche von den Klerus vertreten werden. Sie sind einer der wichtigsten Bezugspunkte bei der Ausbildung der geistlichen Recken.
Das jüngste dieser heiligen Schriften ist etwa 200 Jahre nach dem Krieg mit den Fenriskindern freigegeben worden und ist allgemein nur als das Buch der Garde Kelthors, oder die Schrift der heiligen Krieger bekannt. Sie erzählen von der Garde ohne ihre Namen zu veröffentlichen, da dies, so heißt es, nun ein wichtiges Geheimnis der Hohepriester Kelthors ist.

Doch wird in dem Buch das Leid durch die Fenriskinder eben so beschrieben wie ihre Heldentaten. So sind auf der Spitze der Macht der Kar Ashir die Sonne kaum mehr als ein schwacher Stern gewesen, der gerade noch stark genug war die Monde anzuleuchten. Flüsse und Quellen, einstmals die Quellen des Lebens im Innland, wurden verseucht und führten nur noch krank machendes Brackwasser. Die Tage zählten nur noch wenige Stunden und die Erde wurde Brüchig und vertrocknet. Nur noch wenige Pflanzen konnten überleben, es entstanden Hungerplagen, Terror und die schlimmste Form der Anarchi. Selbst die Wesen wurden von dem bösen Geist korrumpiert. Bruder kämpfte gegen Bruder, Väter erschlugen im Wahn Mütter, Vergewaltigung, Unzucht und Grausamkeit waren die höhsten Güter der tollwütigen Wolfskinder. Die wenigen verbliebenen Anhänger von Recht und Ordnung wurden nahezu ausgelöscht... bis die 7 kamen. Ein jeder ein geborener aus einer anderen Rasse und wo sie erst allein und verstreut waren fanden sie durch die göttliche Fügung und geleitet von dem Mond Malpherie zusammen. Im dunkelsten Vollmond des Trabanten der Ordnung schmiedeten sie den Bund, für welchen sie Kelthor erwählt hatte.

So sind die Vertreter aus den meisten Rassen mit unendlicher Macht gesegnet. Die Helden von diesen Tagen wurden mit der Macht geboren nicht nur die Herzen der Menschen zu erreichen, sondern auch die Stätte des Lebens wieder zu holen. So wird ihnen Nachgesagt, dass sie die Quellen wieder gereinigt haben. Der Boden auf welchem sie gewandelt waren soll neu erblüht sein und sie reinigten die Welt vor allen, die bereits ihren Geist an dem großen Wolf verloren haben. Sie gaben den Rassen neue Hoffnung und haben sie ins Feld geführt.
Den alten Schriften nach sollen nur 2 von ihnen mit kaum mehr als 300 Menschen die Feste Vandari im Herzen Rudras gehalten haben, als die Fenriskinder die Belagerten mit 4 Legionen angegriffen haben. Die Meister der Waffen und der Magie ließen den Feind in Furcht baden, wenn nur ihre Namen laut ausgesprochen worden sind. In einem langen und blutigen Krieg holten sie sich die Welt wieder. So ist die Rede von einem Geomanten, der selbst Felsbröcke aus den unweiten des Himmels gezogen hat um sie auf eine verseuchte, für immer verlorene, Stadt der Fenriskinder zu schicken. Ganze Armeen sollen von einer anderen Gardistin verborgen worden sein, so dass der Feind sie erst sah, wenn bereits die Sturmleitern angelegt und das Tor halb erobert worden war. Auch die Natur haben sie nicht nur geheilt, sondern auch ins Feld geführt. Sturmwellen haben sie gegen die Marine und Küstenstädte gesendet, Tornados und Stürme waren aus dem Nichts aufgetaucht und haben selbst die mächtigsten Bäume in Lethuiel entwurzeln können.

[Hier ein kurzer Absatz für alle bestätigten Gardisten, nachkommende werden ergänzt]

So ist die Rede einer reinen Menschenfrau aus dem Norden Helodrias. Die größten Heldentaten, welche ihr nachgesagt worden ist, ist wohl ihre Beteiligung an dem halten der Festung in Rudra gegen die Legionen der Finsternis. Sie hat die Macht den Feind bis in die tiefen seines Herzens zu verwirren, Bilder ganze Festungen entgegen zu senden, oder sie komplett zu blenden. Im Krieg gegen die Fenriskinder war es sie, die den anfangs nur schwachen Widerstand versteckt hielt. Sie setzte ihre Gabe aber auch ein um Feinde zu zerschmettern. Sie wie Wahnsinnig ihre Kameraden angreifen oder in bloßer Furcht vergehen zu lassen. Mit Bildern und Klängen des Wagemutes konnte sie selbst den größten Feigling in einen verbissenen Kämpfer verwandeln oder den seelischen Verwundungen der trauernden den Kummer nehmen. Auch wird ihr nachgesagt, dass nach dem Krieg einen ihrer liebsten Generäle auf den Thron im Norden gesetzt haben soll. Eine Familie die bis heute regiert, die Familie Vandari.

Auch ist die Rede von einem Wächter, der sein tierisches Herz opfern musste um Kelthors Gabe zu erhalten. Wie alle Wächter kam er aus dem inneren der Insel, welche fast wie ein Fremdkörper um das Festland schwimmt und auch den Antaren eine Heimat gibt. Seine größte Heldentat war das halten einer Klippenenge in Tnu'kurak. In einer der dunkelsten Niederlagen des Feldzuges war er es, welcher sich alleine mit hundert Todesmutigen gegen eine Armee aus Tausend Mann widersetzte. Er sicherte den organisierten Rückzug, zerschmetterte einen Großteil der angreifenden Dethari und Zwerge und schaffte sogar einen Großteil der aufopferungsvollen Einheit zurück. Dank dieser Heldentat konnte die Finsterlund im 2. Anlauf erobert werden.
Ihm, so sagt man, wurde im Tausch gegen sein tierisches Herz gleich zwei Fähigkeiten gegeben. So ist der Wächter der Meister der Waffen. Egal wie schwer zu schwingen, wie schwierig zu handhaben oder wie unscheinbar, so sei es in seinem Blut sie zu Todeswerkzeugen zu machen. In seinen Händen sei die Feder wirklich mächtiger als das Schwert, da er den biegsamen Schaft auch durch Rüstungen oder schwere Schuppen bis in die Organe des Feindes treiben kann. Auch ist er unantastbar für weltliche Waffen. Klingen und Schleudern schaden ihm eben so wenig Spitzen oder rohe Gewalt.
avatar
Hel
Admin

Anzahl der Beiträge : 467
Anmeldedatum : 11.05.15

Benutzerprofil anzeigen http://foras.forumieren.net/

Nach oben Nach unten

Re: Heilige Schriften: Das Buch der Garde Kelthors

Beitrag  Hel am Di Feb 06, 2018 7:13 pm

Doch wohl einer der ungewöhnlichsten Helden ist der immerzu heilende Antar. Er stammt, gleich dem Wächter aus der Insel der Natur und verschrieb seine heilenden Hände dem Gott der Götter. Wo andere Mut, Zauber und Klingenschärfe in die Wagschale warfen, war er es, der die Wunden flickte, die Tore hielt und die Feinde mit heiligem Lichte auf Abstand hielt. Deswegen kann man seine größte Heldentat bis heute nicht wirklich benennen. Sie sind so zahlreich, wie auf den ersten Blick unscheinbar. Nie erschlug er einen Feind, doch heilte er die Verwundeten, beschützte die Schwachen, die Nahrung und Nachschub für die Starken Kämpfer liefern mussten und machte selbst einfache Holzpalisaden zu uneinnehmbaren Festungen. Ohne dieses wirken wären die meisten hohen, wie armen Familien ausgestorben und unser geliebtes Helodrias wäre noch heute ein kahler Ort mit nur noch kleinen Gruppen. So mag man ihn die Rettung des damaligen General Vandaris eben so zusagen wie die Heilung seiner Mitgardisten.
avatar
Hel
Admin

Anzahl der Beiträge : 467
Anmeldedatum : 11.05.15

Benutzerprofil anzeigen http://foras.forumieren.net/

Nach oben Nach unten

Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten